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Despelote und Salsa mit Yanieri!

 

DIE NEUEN KURSE STARTEN AM 26. August 2016 !!

JETZT ANMELDEN UND JEDEN FREITAGABEND INS WOCHENENDE TANZEN!

DESPELOTE - was ist das?

"despelote cubano" oder lady & men style a lo cubano heisst übersetzt soviel wie "befreie dich" oder "lass dich gehen". despelote ist eine schwungvolle salsa variation mit wunderschönen tanzfiguren und wird alleine getanzt.

SALSA CUBANO

lebensfreude, rhthmus, leidenschaft und lebendigkeit  - der kubanische  salsa ist weit mehr als nur ein tanz, er ist zu einer lebensphilosophie geworden. salsa wird in paaren getanzt. 

 beginn: freitag, 26.august 2016:

18 h: despelote für alle - einzeln,ohne tanzpartner

19 h: salsa - basiskurs

20 h: salsa - level 2

21 h: salsa für fortgeschrittene - salseros

preis 

preis für 5 lektionen: 90.- pro kurs und person (mit salsacard: 77.-)

preis für 10 lektionen: 180.- pro kurs und person (mit salsacard:153.-)

infos und anmeldungen unter: info@artichoc.ch 079 / 288 58 64

 

 

 

 

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Sprungbrett für Tanz im Oberwallis

BILDUNG | Tanzausbildungsstätte als Sport-Kunst-Ausbildung  für alle Schüler der Sekundarstufe I und II (OS, Berufsschule, FMS, HMS oder Gymnasium)

Neues Sprungbrett für Oberwalliser Tänzer

Die Initianten. Tanzlehrerin Jeannette Salzmann und OMS-Direktor Olivier Mermod wollen junge Tanztalente fördern. 

Brig-Glis. Das Oberwallis erhält eine anerkannte Ausbildungsstätte für Tanz–um Schülerinnen und Schüler aller Stufen professionell auf eine Tanzkarriere vorzubereiten.

Die Nachfrage an den Oberwalliser Tanzschulen ist in den letzten Jahren explodiert. Hunderte bewegen sich Woche für Woche, Tag für Tag zu Salsa-Rhythmen, Hip-Hop-Beats oder klassischen Klängen. Wer hierzulande aber sein Hobby zum Berufs machen will, hat einen schweren Stand.

14- bis 16-Jährige müssen wöchentlich rund zwölf bis 14 Stunden pro Woche tanzen, um überhaupt eine Chance zu haben, an einer Hochschule aufgenommen zu werden, sagt Jeannette Salzmann, Leiterin der Tanzschule «artichoc tanz & performance» in Brig.

Zwei Schülerinnen gaben den Ausschlag

Wer im Wallis den Weg einer professionellen Tänzerin oder eines professionellen Tänzers beschreiten will, muss als Jugendlicher also grossen Einsatz zeigen.

In Martinach existiert bereits eine anerkannte Sport-Kunst-Ausbildungsstätte (S-K-A), wo man gleichzeitig eine schulische und eine tänzerische Ausbildung absolvieren kann. «Im Oberwallis war dies bislang nicht möglich», sagt Salzmann. Der Weg zum Profi-Tänzer sei für Oberwalliser aufgrund sprachlicher und geografischer Hindernisse demnach bedeutend steiniger gewesen.

Zwei ihrer Tanzschülerinnen hätten denn schliesslich den Ausschlag gegeben, auch hier professionelle Strukturen aufzubauen. In ihrer Masterarbeit an der Uni Bern hat Jeannette Salzmann deshalb ein Konzept einer Ausbildungsstätte für Tanz im Oberwallis ausgearbeitet–als «Sprungbrett für Tanz», wie die Arbeit den Titel trägt.

Sehr hohe Anforderungen

In der Oberwalliser Mittelschule St. Ursula (OMS) fand Salzmann Unterstützung, um das Konzept zu realisieren. Die beiden vielversprechenden Tanzschülerinnen besuchen nun die Fachmittelschule in der OMS und werden von Salzmann gleichzeitig professionell und individuell gefördert.

Die Vorbereitungen hierfür hätten ein Jahr in Anspruch genommen, so OMS-Direktor Olivier Mermod. Dabei konnte er stets auf die Unterstützung der Dienststelle zählen, betont er, sodass man auch die Bewilligung erhalten habe. Die ehemalige Kapelle im Schulhaus wird so demnächst in einen Tanzsaal umgebaut, der inmitten der Schulen auf dem Bildungshügel bestens gelegen sei.

«Wenn wir Tanztalenten ermöglichen, sich weiterzuentwickeln, tragen wir einen wichtigen Teil zu unserer Gesellschaft bei»
Jeannette Salzmann
Denn dieses Konzept der Tanzförderung steht allen offen: So ist fortan für alle Schüler der Sekundarstufe I und II (OS, Berufsschule, FMS, HMS oder Gymnasium) möglich, von diesen «individuellen Massnahmen» zu profitieren–sprich diese Talentförderung in Anspruch zu nehmen. Und auch wenn sich die Tanztalente einige Stunden vom regulären Unterricht dispensieren lassen könnten, das Schulische sei genau gleich wichtig, so Salzmann. Denn eine S-K-A verlange mehr Einsatz, sowohl in der Schule wie auch bei, Tanztraining. «Die Anforderungen sind sehr hoch», so Salzmann, die als schweizerisch anerkannte Tanzpädagogin (von Tanz Schweiz) die zwei S-K-A-Talente unterrichtet. Die künftigen Tanzprofis müssen denn auch jährlich vor einer Jury ihr Können zum Besten geben.

Stetig weiterentwickeln

Jeannette Salzmann unterrichtet ihre beiden Fördertalente zurzeit unentgeltlich. Hinter der Professionalisierung des Tanzes im Oberwallis steckt eine gehörige Portion Idealismus: «Wenn wir jungen Tanztalenten ermöglichen, sich im Tanz weiterzuentwickeln, tragen wir einen wichtigen Teil zu unserer Gesellschaft bei. Ich bin davon überzeugt, dass kreative Prozesse stattfinden können, die uns anregen und etwas verändern können.» So ist sie überzeugt, dass sich dadurch ebenfalls das allgemeine Tanzniveau in der Region weiterentwickelt.

So hofft sie auch, dass das Angebot entsprechende Nachfrage generieren wird und sich die Strukturen in Zukunft festigen werden. Fünf weitere Schülerinnen und Schüler werden bereits im kommenden Februar die Prüfung angehen, um ebenfalls einen Platz in der Oberwalliser Tanzausbildungsstätte zu finden–und ebenfalls Schwung auf dem Sprungbrett in eine Profi-Karriere zu holen.

Franco Arnold
16. September 2015